Persönliches Web-Profil

Michael Jelinski

Staatlich geprüfter Techniker Computersystem- und Netzwerktechnik

CIO Enterprise IT Healthcare Technology

Seit über 28 Jahren beruflich in der Informationstechnik, seit 2005 zusätzlich in der vernetzten Medizintechnik. Heute verantworte ich die IT einer Unternehmensgruppe in der medizinischen Versorgung.

Standort Kaufungen, DE Rolle CIO Feld Enterprise IT / Healthcare Im Beruf 28 Jahre Offen für Austausch

01 Profil

Woher das Interesse an Technik kommt.

Erst kam die Technik. Der Beruf kam später dazu.

Porträtaufnahme von Michael Jelinski
Michael Jelinski
Staatl. gepr. Techniker
Informationstechnik
Kaufungen · DE

Ende der 1980er-Jahre begann mein Interesse an Computersystemtechnik; Anfang der 1990er-Jahre kam die Netzwerktechnik hinzu. Was zunächst rein privat begann, wurde 1998 zum Beruf: mit der Ausbildung zum Büroinformationselektroniker und später der zweijährigen Vollzeitweiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker der Fachrichtung Informationstechnik .

2005 kam mit der vernetzten Medizintechnik ein zweites Feld hinzu. Seitdem arbeite ich an der Schnittstelle von Enterprise IT, Healthcare IT und medizinischen Systemen – von Netzwerken und Serverplattformen über DICOM-, HL7- und GDT-Integration bis zu vernetzten diagnostischen Systemen.

Heute liegt mein Schwerpunkt auf der strategischen und operativen Verantwortung für komplexe IT-Strukturen. Den technischen Bezug habe ich dabei bewusst nie aufgegeben: Bei zentralen Architekturentscheidungen und besonders anspruchsvollen IT-Projekten bin ich bis heute unmittelbar beteiligt. Informationstechnik interessiert mich nach wie vor nicht nur auf strategischer Ebene, sondern auch in ihrer konkreten Umsetzung.

Gerade in der medizinischen Versorgung ist diese Verbindung wichtig. Verfügbarkeit ist hier keine Komfortfrage: Ein Ausfall kann Diagnostik verzögern, Behandlungsabläufe unterbrechen und im kritischen Fall die Patientensicherheit beeinträchtigen.

02 Werdegang

Wie aus technischem Interesse Verantwortung wurde.

  1. 1980er und 1990er Jahre

    Wo alles begann

    Privat

    Der Anfang liegt nicht im Beruf, sondern im Interesse an Computersystemtechnik. Angefangen hat es mit C64, Amiga 500, IBM XT, 80286 und immer so weiter; in den 1990er-Jahren kam die Netzwerktechnik hinzu – lokal mit 10Base2 und WAN-seitig mit BTX (inkl. Internet-Gateway mit 2.400 Baud), FidoNet, CompuServe und AOL auch mit der Kommunikation über größere Distanzen.

    Was damals Hobby war, bestimmte später meinen beruflichen Weg.

  2. Ausbildung und Gesellenjahr
    1998 - 2003

    Vom Interesse zum Beruf
    (Büroinformationselektroniker)

    Ausbildungsbetrieb (Georg Pfannkuch GmbH, Kassel) (externe Seite, öffnet in neuem Tab)

    1998 begann ich meine Ausbildung zum Büroinformationselektroniker. Nach der Gesellenprüfung 2002 arbeitete ich noch ein weiteres Jahr in der EDV-Abteilung meines Ausbildungsbetriebes, was die Zugangsvoraussetzung für die Weiterbildung zum Staatlich geprüften Techniker war.

    Bereits in dieser Zeit gehörten PC- und Serverinstallationen, Netzwerkinstallationen sowie Pflege und Ausbau der betrieblichen IT-Infrastruktur zu meinen Aufgaben. Aus dem privaten Interesse an Computersystemen war damit endgültig ein Beruf geworden.

  3. Weiterbildung
    2003 - 2005

    Vom Handwerk zur Systemtechnik
    (Staatlich geprüfter Techniker)

    2jährige Fachschule für Technik (Vollzeit), Kassel

    Staatlich geprüfter Techniker - Fachrichtung Informationstechnik
    Schwerpunkt Computersystem- und Netzwerktechnik
    Zusatzqualifikation: Berufs- und Arbeitspädagogik / Ausbildereignung
    DQR-/EQR-Niveau 6.

    Mit der zweijährigen Vollzeitweiterbildung verlagerte sich der Schwerpunkt von der praktischen Umsetzung hin zu einer umfassenderen Betrachtung von Systemen, Netzwerken und technischen Zusammenhängen.

    Ergänzend absolvierte ich die Zusatzprüfung in Berufs- und Arbeitspädagogik beziehungsweise Ausbildereignung sowie Weiterbildungen unter anderem in Qualitätsmanagement und Netzwerktechnik (CCNA).

  4. 2005

    Erste eigenständige IT-Projekte

    Projektpraxis (Praktika) · Pfannkuch und Bärenreiter-Verlag

    Unmittelbar nach dem Technikerabschluss folgten zwei zeitlich begrenzte IT-Projekte, in denen ich bereits eigenständig größere Infrastrukturthemen bearbeiten konnte.

    Dazu gehörten unter anderem die Migration einer Windows-Domäne, Active Directory, DNS und DHCP, Linux-Server, Datenbanken, Virtualisierung, Terminalserver, VPN-Standortvernetzung und Remote Access sowie Netzwerksicherheit mit DMZ, restriktiven Firewallkonzepten und Intrusion Detection.

    Auch professionelle IT-Dokumentation und die Vorbereitung von Strukturen für Qualitätsmanagement gehörten bereits zu diesen Projekten.

  5. ab 2005
    Staatlich geprüfter Techniker im Innen- und Außendienst

    ab 2011
    Leiter IT-Projekte Deutschland

    bis 2016

    SCHILLER: IT trifft Medizintechnik – der Weg in die Führungsverantwortung
    (Staatlich geprüfter Techniker & ab 2011 Leiter IT-Projekte Deutschland)

    SCHILLER (externe Seite, öffnet in neuem Tab)

    Mit dem Wechsel zu SCHILLER kam 2005 die vernetzte Medizintechnik hinzu – und damit ein Bereich, der meinen weiteren beruflichen Weg entscheidend geprägt hat.

    Zu meinen Aufgaben gehörten zunächst die Integration medizintechnischer Systeme in IT-Netzwerke und klinische Informationsstrukturen. HL7, DICOM und GDT wurden damit ebenso Teil meiner täglichen Arbeit wie medizinische Netzwerke, klinische IT-Projekte, Schulungen und technische Inbetriebnahmen.

    Im Laufe der Jahre verlagerte sich mein Schwerpunkt zunehmend von der technischen Umsetzung hin zur Konzeption und Steuerung komplexer Projekte. 2011 übernahm ich als Leiter IT-Projekte Deutschland die bundesweite Verantwortung für diesen Bereich und führte fachlich ein Team von rund 15 Healthcare-IT-Fachkräften.

    Neben den Kundenprojekten arbeitete ich gemeinsam mit dem CIO auch an der Weiterentwicklung der internen Enterprise-IT. Im Rahmen der Projektarbeit erfolgte zudem regelmäßig die Abstimmung mit internationalen Kollegen, insbesondere mit der SCHILLER-Zentrale in der Schweiz.

    Diese Zeit verbindet zwei Bereiche, die meinen beruflichen Weg bis heute prägen: klassische Enterprise IT und vernetzte Medizintechnik.

  6. 2016 - 2019

    Verantwortung über die IT hinaus
    (Technischer Betriebsleiter / Leiter IT (CIO) / Leiter Technischer Kundendienst)

    KS Medizintechnik GmbH

    2016 erweiterte sich mein Verantwortungsbereich deutlich über klassische IT- und Projektaufgaben hinaus. Als Leiter des Technischen Kundendienstes, Leiter IT und technischer Betriebsleiter verantwortete ich erstmals umfassend Personal, technische Betriebsstrukturen und wirtschaftliche Ergebnisse.

    Der Technische Kundendienst wurde als Profitcenter strategisch und organisatorisch weiterentwickelt. Ein Schwerpunkt lag auf der Transformation von überwiegend reaktiven Abläufen hin zu einem stärker präventiv und planbar organisierten Service – unter anderem durch Wartungsmodelle, Termin- und Prüfüberwachung sowie automatisiertes Monitoring und Reporting.

    Parallel entwickelte ich die interne IT weiter und führte insgesamt zehn direkt unterstellte Mitarbeiter fachlich und disziplinarisch.

    Die organisatorischen Veränderungen verbesserten Effizienz und Arbeitsqualität; die Erweiterung der Dienstleistungen und die gezielte Qualifizierung des Teams stärkten zugleich nachhaltig die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit des Bereichs.

    Diese Station erweiterte meinen Blick entscheidend: von Technik und Projekten auf Organisation, Mitarbeiterführung, Prozesse und Wirtschaftlichkeit.

  7. seit 2019

    Zurück zur IT – jetzt auf Betreiberseite
    (CIO der RadMedics Gruppe)

    RadMedics Gruppe (externe Seite, öffnet in neuem Tab)

    2019 wechselte ich zu RadMedics und übernahm die Gesamtverantwortung für die Informationstechnik einer wachsenden Unternehmensgruppe in der medizinischen Versorgung.

    Die Aufgabe verband von Beginn an operativen 24/7-Betrieb mit einem klaren Entwicklungsauftrag: bestehende Strukturen vereinheitlichen, die IT-Organisation weiterentwickeln, neue Standorte integrieren und die technische Grundlage für weiteres Unternehmenswachstum schaffen.

    Seitdem wurden historisch gewachsene Einzelstrukturen schrittweise zu einer unternehmensweit standardisierten IT-Architektur weiterentwickelt. Neue Standorte wurden integriert, die IT-Dokumentation zentralisiert und Informationssicherheit, Hochverfügbarkeit und Resilienz im Server- und Netzwerkbereich systematisch weiterentwickelt.

    Parallel wuchs auch die IT-Organisation: Aus dem ursprünglich dreiköpfigen Team ist inzwischen eine deutlich größere IT-Abteilung mit derzeit acht Mitarbeitenden geworden; der weitere Ausbau ist bereits vorgesehen.

    Heute unterstützt die IT 15 eigene Standorte der Unternehmensgruppe, rund 40 angebundene Teleradiologie-Kliniken sowie eine hohe Anzahl dezentraler radiologischer Befundungsarbeitsplätze.

    Trotz der strategischen und organisatorischen Verantwortung bin ich bei wichtigen Architekturentscheidungen und zentralen IT-Projekten weiterhin unmittelbar beteiligt. Diese technische Nähe ist bewusst gewählt – und nach wie vor einer der Teile meiner Arbeit, die mir besonders viel Freude machen.

    Der entscheidende Perspektivwechsel gegenüber früheren Projektrollen: Systeme nicht mehr nur beim Kunden einzuführen, sondern sie dauerhaft zu verantworten und strategisch weiterzuentwickeln.

03 Aktuelle Tätigkeit

Verantwortung für die IT einer Unternehmensgruppe in der medizinischen Versorgung.

Als CIO der RadMedics Gruppe verantworte ich die strategische und operative Weiterentwicklung der IT einer standortübergreifenden Unternehmensgruppe in der medizinischen Versorgung und führe ein Team von rund zehn Mitarbeitenden.

Die IT unterstützt 15 eigene Standorte, rund 40 Teleradiologie-Kliniken und zahlreiche dezentrale Befundungsarbeitsplätze.

Mein Fokus liegt auf standardisierten, sicheren und skalierbaren IT-Strukturen – von Enterprise IT und Netzwerken bis Healthcare IT, Informationssicherheit, NIS-2 und BSI-Grundschutz.

Auch als CIO bleibe ich technisch nah an wesentlichen Architekturentscheidungen und strategischen Projekten.

Rolle
CIO
Organisation
RadMedics Gruppe
Seit
2019
Schwerpunkte
IT-Abteilung · Infrastruktur · Standardisierung · Standorte · Prozesse
Umfeld
Medizinische Versorgung, vernetzte diagnostische Großgeräte

04 Technologie

Sieben Felder, ein System.

In der Praxis lassen sich diese Bereiche nicht sauber trennen — und genau deshalb müssen sie zusammen betrachtet werden.

  1. Enterprise IT

    Leitung und Weiterentwicklung einer IT-Abteilung, Serverlandschaft und Infrastruktur als Grundlage für alles, was darauf läuft.

    Infrastruktur Server Betrieb IT-Organisation

  2. Netzwerk- & Systemtechnik

    Mein technisches Fundament seit Beginn der beruflichen Laufbahn. Auch heute werden Verfügbarkeit, Performance und Sicherheit wesentlich durch eine sauber konzipierte Netzwerk- und Systemarchitektur bestimmt.

    Netzwerke Systemtechnik Verfügbarkeit

  3. Healthcare IT

    Informationstechnik im Umfeld medizinischer Versorgung mit RIS, PACS, KIS, Teleradiologie und der Integration medizinischer Systeme über etablierte Standards und Schnittstellen.

    DICOM, HL7, GDT und KIS begleiten meine praktische Arbeit in diesem Umfeld bereits seit 2005.

    RIS KIS PACS DICOM HL7 Teleradiologie

  4. Vernetzte Medizintechnik

    Moderne diagnostische Systeme sind medizinische Geräte und zugleich hochgradig vernetzte IT-Systeme. Ihr zuverlässiger Betrieb hängt deshalb in wesentlichen Teilen von einer ebenso zuverlässigen Infrastruktur ab.

    Heute liegt der Schwerpunkt unter anderem bei Magnetresonanztomographie, Computertomographie und digitalem Röntgen; zuvor über viele Jahre im Bereich der kardiopulmonalen Funktionsdiagnostik und weiteren vernetzten Medizinprodukten (wie z.B. vernetzten Monitoring-Anlagen auf Intensiv-Stationen).

    Integration MRT CT Röntgen Funktionsdiagnostik

  5. Standorte & Inbetriebnahme

    Neue Standorte technisch aufbauen und in einen einheitlichen Betriebsstandard überführen, statt jeden Ort einzeln zu betrachten.

    Rollout Inbetriebnahme Standorte

  6. Standardisierung & Prozesse

    Technik vereinheitlichen und gleichzeitig die Prozesse dahinter weiterentwickeln. Standardisierung reduziert Komplexität, verbessert Beherrschbarkeit und schafft die technische Voraussetzung für weiteres Wachstum.

    Standardisierung Prozesse Skalierbarkeit Automatisierung

  7. IT-Dokumentation & Compliance

    Sichere IT beginnt mit beherrschten und nachvollziehbar dokumentierten Strukturen.

    Informationssicherheit, Hochverfügbarkeit, Wiederherstellbarkeit, Dokumentation und regulatorische Anforderungen müssen deshalb als zusammenhängendes System betrachtet werden – von technischer Absicherung bis zu BSI-Grundschutz, NIS-2 und belastbarer Nachweisführung.

    IT-Dokumentation NIS-2 BSI-Grundschutz Nachweisführung

05 IT-Empfehlungen

Womit ich gerne arbeite.

Eine persönliche Auswahl aus der täglichen Praxis. Ohne Anspruch auf Vollständigkeit, ohne Rangfolge — aber immer offen für Fachsimpelei und gute Gegenargumente.

Von Michael Jelinski bevorzugt eingesetzte IT-Produkte, nach Bereich geordnet
Bereich Produkt Einsatz
Identität Active Directory & Microsoft Entra Identitäten und Berechtigungen — lokal wie in der Microsoft-365-Welt.
Dokumentation Docusnap Teil-Automatisierte IT-Dokumentation. Die Grundlage für jeden Nachweis.
Monitoring PRTG Skalierbares Monitoring für Verfügbarkeit, Kapazitätsüberwachung und frühzeitige proaktive Störungserkennung.
Security & Netzwerk Fortinet Integrierte Firewall-, Netzwerk- und Security-Plattformen für professionelle und verteilte Infrastrukturen.
Netzwerk (privat) Ubiquiti Netzwerk, WLAN und Security für kleinere und private Umgebungen mit gutem Verhältnis aus Funktionsumfang, Administrierbarkeit und Kosten.
Kommunikation Swyx Kommunikationsplattform mit tiefer Integration in bestehende IT-Strukturen und vielfältigen Möglichkeiten zur Optimierung von Kommunikationsprozessen.

06 Abseits des Berufs

Nach Feierabend ändert sich der Maßstab, selten das Thema.

Hausautomation & Technik

Steuerung, Sensorik und Automatisierung im eigenen Haus — dazu Heimkino mit allem, was Bild, Ton und Raumakustik ausmacht.

Netzwerktechnik

Dasselbe Thema wie im Beruf, nur kleiner und ohne Change-Fenster.

Computersysteme

Hardware, Betriebssysteme und Systemtechnik. Das Feld, mit dem alles angefangen hat und das bis heute seinen Reiz nicht verloren hat.

Schach

Ein Feld, auf dem IT-Technik wenig nützt. Hier zählen Geduld, Strategie und der Zug danach. Meistens gewinnt jedoch meine Tochter ;-)

Immobilien

Immobilien, Vermietung sowie die technischen und wirtschaftlichen Fragestellungen dahinter.

Familie

Der wichtigste Gegenpol zu Beruf und Technik – und das, was am Ende wirklich zählt.

07 Kontakt

Vernetzen wir uns.

Für fachlichen Austausch rund um Enterprise IT, Healthcare IT, vernetzte Medizintechnik oder IT-Organisation bin ich gerne erreichbar.

Am einfachsten per WhatsApp oder über meine sozialen Netzwerke. Vernetzung und fachlicher Austausch sind ausdrücklich willkommen – von vertrieblichen Kontaktaufnahmen bitte ich jedoch abzusehen.

Per WhatsApp schreiben (öffnet WhatsApp in einem neuen Tab)